Fribourg – von Mehl- und Kohlesäcken ist zu berichten

Am vergangenen Freitag machten sich die Mitarbeitenden der Hauenstein Märki Architekten GmbH mit ihren Partnern auf den Weg nach Fribourg. Bereits um 6.45 Uhr wurde die gut gelaunte Gruppe abgeholt und war pünktlich um 9.00 Uhr zur Führung über die Stadtmauern parat. Beim ausgedehnten Spaziergang über Wehrgänge und Zinnen wusste der Stadtführer die spannendsten Geschichten zu erzählen. Von Türmen und Brücken, der Verteidigung der Stadt, der letzten Hinrichtung und einem Henker aus Rheinfelden sowie dem Wappen der Stadt, dass nach einer Legende wie folgt entstand.

Herzog Berthold IV, der Stadtgründer von Fribourg, kam im Gründungsjahr 1157 auf der Suche nach einem Nachtlager an einen Weiler. Es war schon dunkel und weit und breit kein Bett zu finden, so übernachtete er in einem Schuppen und deckte sich mit herumliegenden Säcken zu. Am nächsten Morgen sah man ihn untenherum ganz weiss und oben schwarz weil er sich mit Mehl- und Kohlensäcken zugedeckt hatte. Berthold erklärte fortan schwarz und weiss zu seinen Farben und so entstand das Wappen der Stadt.

Nach den vielen Eindrücken liess sich die Reisegruppe auch kulinarisch verwöhnen und genoss das Mittagessen mit einem Blick über die Altstadt. Im Anschluss ging die Fahrt weiter nach Mont-Vully, über dem schönen Murtensee. Bei einer kurzen Wanderung genoss man den herrlichen Ausblick bei schönstem Wetter bevor es dann mit dem Reisebus wieder nach Gippingen zurück ging. Das gemeinsame Nachtessen im Restaurant Weisses Kreuz bildete den Abschluss dieser wunderschönen Reise.